ZetaTalk: Vegetarier
Juli 1997

Menschen sind Allesfresser, da während ihrer Evolution die Fähigkeit gefordert war, eine breite Diät zu essen, um zu überleben. Fleischfresser entwickeln sich in Arten, die flink und gefräßig sin, aber nur da, wo ein kontinuierlicher und üppiger Vorrat an Beute existiert. Stellt euch einen Tiger vor mit nicht als Gras zum Essen. Der Tiger mag gewillt sein, fast alles zu essen, wenn das Hungerstechen stark genug wird, aber sein Verdauungssystem wird nichts anderes als Fleisch verarbeiten. Fleischfresser sterben, wenn ihre Beute ausstirbt. Arten, welche vegetarisch leben, haben besondere Verdauungstrakte, welche dafür entworfen wurden, die harte Faser, welche dem Pflanzenleben innewohnt, herunterzubrechen. Sie haben in vielen Fällen mehrfache Mägen, die in Stufen verdauen. Alle Arten, welche Pflanzen essen, konsumieren selbstverständlich Insekten, da Insekten in den Pflanzen verstreut sind, welche sie mampfen, und sind daher immer Teil der Einnahme.

Daher sind Arten, welche sich entwickeln, entweder Fleischfresser, Vegetarier oder Allesfresser. Der Allesfresser, wovon die Menschheit ein Mitglied ist, entwickelte sich, um den stark schwankenden Zyklen der Nahrungsverfügbarkeit zu begegnen. Frühe Menschen, welche Landtiere und höchst mobil waren, konnten während der Dürre zu Bereichen mit saftiger Vegetation reisen. Streng vegetarische Tiere tun diese in ähnlicher Weise, aber da ihr Verdauungstrakt Faser in effektiver Weise verdaut, können sie auf dem Weg an trockener Vegetation knabbern. Menschen, welche sich aus den Menschenaffen entwickelten, welche genauso an das Essen von Früchten und Insekten angepasst waren wie an das von Vegetation, haben nicht den Apparat, um Faser zu verdauen. Daher würden sie, während sie bei der Dürre unterwegs waren, verhungert sein, wenn sie nicht fähig gewesen wären, Fleisch zu töten und zu essen. Sie haben effektiv duale Verdauungssysteme.

Menschen wurden entworfen, wegen des Einflusses der Nahrungsverfügbarkeit während der Evolution, entweder Gemüse und Früchte oder Fleisch zu essen, aber nicht beides zu gleichen Zeit. Dies ist ein Fakt, welcher nicht weitreichend von Menschen begriffen oder verstanden wird, und daher fügen sie sich Schaden zu, indem sie beide Nahrungen regelmäßig zum Mahl essen. Stellt Euch den Höhlenmenschen unterwegs vor, wie er zu saftigen Feldern von Vegetation reist, wo Früchte und Gräser und Knollen mit Leichtigkeit lokalisiert werden konnten. Die Truppe tötet ein Reh oder Elephant und schlemmt nichts außer Fleisch und Blut tagelang, indem sie die ganze Jagdbeute konsumieren, bevor sie verderben kann. Sie taten dies unterwegs in wiederholter Weise. Wenn sie an ihrem Ziel ankommen, dann finden sie nicht länger das Bedürfnis vor, die physischen Risiken aufzunehmen, welche die Jagd immer präsentiert - dreschende Hufen und angreifende erschrockene Biester. Sie werden Vegetarier.

Der moderne Mensch mißversteht, was der Höhlenmensch aß, während er während seiner vegetarischen Perioden herumlümmelte. Sie lebten nicht in strenger Weise von Gemüsen und Früchten und Gräsern. Sie aßen irgendwas und alles, was zur Hand war, und dies schloß zahlreiche Insekten und so langsam bewegende Lebensformen wie Weichtiere und Nager ein. Sie aßen weniger Fleisch, aber die Diät war höchst variiert und schloß gelegentliche Bisse von anderen Quellen als Pflanzen ein. Daher leiden jene modernen Menschen, welche versuchen, das zu leben, was sie als ein streng vegetarisches Leben interpretieren, an Mangelernährung - schwacher Immunität, Blutarmut, Mangel an Stärke und Unfähigkeit, mit Stress umzugehen. Der Mensch wurde nicht entworfen, um nur von Gemüse zu leben, und muß seinen Körper mit Proteinquellen von anderen lebenden Kreaturen als Pflanzen anpassen, oder er hält die Konsequenzen aus.

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Ü
bersetzung von Guido