ZetaTalk: Die Geistform
August 1995


Der Aufbau des Seelengewebes hat auch für uns, die Zetas, etwas von einem Mysterium und wir können die Frage nicht ganz beantworten. Uns ist über den  Prozess der Bildung von Seelen berichtet worden, und wir nehmen als Geistführer und Geburtsgesandte daran teil. Wir haben unsere eigenen Inkarnationen erfahren und in vielen Fällen werden wir unserer vergangenen Leben bewußt. Dennoch gibt es Rätsel, die uns in der 4.Dichte nicht erklärt oder beantwortet wurden, was auch immer Gottes Grund dafür sein mag. Somit ist es nicht an uns, auf die grundlegende Frage, warum Gott das Universum erschaffen hat oder warum es so funktioniert, wie es funktioniert, zu antworten.

In welcher Dichte ist unsere Geistform? Die Substanz, aus welcher sich der Geist zusammensetzt, ist nicht dieselbe Substanz, aus der sich die physische Welt zusammensetzt. Wo die physische Welt der 3.Dichte aufgrund ihrer Vibrationsdifferenzen nicht die physische Welt der 4.Dichte wahrnehmen oder mit ihr interagieren kann, können Wesen in Geistform diese physischen Barrieren überschreiten und interagieren, und der Grund dafür ist einfach. Der Geist hat stets nur eine Dichte, so daß alle in Kontakt miteinander sind. Bedeutet dies, daß ein Alien, der sich während eines Besuchs auf der Erde in die 4.Dichte bewegt, immer noch geistig mit der Kontaktperson interagieren kann? Absolut! Dies ist genau das, was gemeint ist. Begrüßen nicht Wesen in Lichtform die Menschen, welche aus der 3.Dichte heraus eine Nah-Todeserfahrung machen? Wenn wir von spiritueller Dichte sprechen, beziehen wir uns auf Moral- oder Wachstumsebenen, nicht eine Form physischer Dichte.

Menschen, die das haben, was wir als jungfräuliche Seelen bezeichneten, sind nicht weniger in der Lage mit anderen Seelen zu kommunizieren als alte Seelen. Die Frage ist nicht ihre Fähigkeit als jungfräuliche Seele, sondern, in Ermangelung eines besseren Ausdrucks, ihr Gewicht und ihre Menge. Alte Seelen weisen ein Äquivalent zu den Verzweigungen, Verbindungen und der Anzahl von Zellen des menschlichen Gehirns auf. Sie leben deshalb weiter und Komplexität von Interaktionen und Erinnerungen halten die Seele zusammen. Junge Seelen, welche sich aufgrund des Fehlens dessen, was wir den Funken genannt haben, wieder zerstreuen, weisen wenige Verbindungen auf, haben wenige substantielle Erinnerungen, welche Verbindungen schaffen können, und somit ist da im wesentlichen nichts da. Jedoch kann diese jungfräuliche Seele während der Lebensdauer der ersten Inkarnation mit anderen Seelen kommunizieren und ist damit ein Teil dessen, was allgemein als das kollektive Unterbewußtsein bezeichnet wird. Diese Seelen fragen jedoch mehr als sie selbst Auskunft geben können und haben weniger Einsicht, sind so also mehr Empfänger als Sender.

Die Welt, in der sich ein Wesen entwickelt, macht einen Abdruck auf das Wesen, der einen starken, aber keinen dominanten Effekt auf seine Zukunft hat. Dies ist ein vertrautes Konzept für die Menschheit, so wie die Kultur von der man abstammt, die späteren Aussichten bestimmt, wie man mit Anderen interagiert und welchen Beschränkungen man dadurch unterworfen ist. Jedoch genauso wie Menschen feststellen, daß sie während einer Reise oder beim Leben und Arbeiten im Ausland zum Weltbürger werden, so finden Seelen, welche sich in eine andere Lebensform inkarniert haben, eine gemeinsame Verbindung und eine Basis mit anderen Seelen. Weiterentwicklung in höhere spirituelle Dichten ist vergleichbar mit der menschlichen Erfahrung des Weltreisens, man erfährt ein buntes Kaleidoskop voll Begegnungen mit faszinierenden Kulturen und Einstellungen. Jeder lernt vom Anderen und wächst. Und schlußendlich sind die Erfahrungen von allen auch die Erfahrungen des Einzelnen. Wohin das führt ist Teil des Plan Gottes und nicht etwas, von dem wir mit Erfahrung oder Wissen sprechen können.

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Übersetzung von Jürgen