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ZetaTalk: Missernten
Anmerkung: geschrieben vor dem 15. Juli 1995. Planet X und der 12te Planet sind ein und derselbe.


Wir wir früher beschrieben haben, wird das Wetter vor den Kataklysmen unvorhersehbar werden, mit wolkenbruchartigen Regenfällen wo nicht erwartet, und Dürren gleichfalls wo nicht erwartet. Extreme Temperaturen werden auftreten. Ungewöhnlich warme Winter, in denen die Bäume und Sträucher anfangen Knospen zu treiben, den Frühling annehmend, und wo sie dann dem Frost ausgesetzt werden. Fröste werden spät im Frühjahr, fast im Sommer kommen und die Knospen abtöten, die schon ihre zarten Triebe haben wachsen lassen. Während die Welt solche Situationen heute durch Transport von Lebensmitteln überallhin ausgleicht, werden alle Teile der Welt nahe der Zeit der Wiederkehr des 12.Planeten Extreme erfahren. Natürlich, bis zu den Kataklysmen werden nicht alle Früchte fehlschlagen. Treibhauspflanzen werden durchkommen. Hinterhofgärten, sorgfältig von wachsamen Augen gepflegt, werden überleben. Aber die großen kommerziellen Ernten, die große Bevölkerungszentren versorgen, werden wenig anbieten können, und die Preise werden entsprechend hochgehen.

Zuerst werden die Vorräte, die für solche Zeiten da sind, angezapft. Nach einer Weile gehen diese Vorräte zur Neige, und die Regierungen werden nervös. Hilfslieferungen von Ländern, die besser dran sind als jene in Verzweiflung, werden aufhören. Unmut in diesen Fragen wird an schon aufgeriebenen Nerven reiben. Bis zu den Kataklysmen werden sich die Menschen im wesentlichen mit ihren bekannten landwirtschaftlichen und Fischereimethoden abmühen. Im allgemeinen ist der Widerstand gegen Veränderungen immens, und Warnungen über den anstehenden Polsprung werden von der übergroßen Mehrheit zur Seite gewischt, die nicht die Zeichen um sie herum wahrnehmen und so etwas Furchtbares begreifen will. Konsequenterweise werden die Kataklysmen fast die gesamte menschliche Gesellschaft unversehens treffen.

Jene Gruppen, die sich vorbereitet haben und sich auf sich selbst und ihre eigenen, sorgfältig gehegten Gärten verlassen, werden sich nicht zwischen Hunger und Feindseligkeiten eingeklemmt wiederfinden. Glücklicherweise sind die am leichtesten anzubauenden Agrarerzeugnisse die effektivsten als Nahrungsmittel. Die Menschen müssen nur in ihre kürzliche Vergangenheit zurückkehren und diese Lektionen neu lernen. Außer die wenigen, die sich vorbereitet haben, werden die Menschen, die die Kataklysmen überleben, ohne Lebensmittel sein. In den Städten wird das schnell passieren, da frische oder gefrorene Lebensmittel verderben werden aufgrund von Stromausfällen, und Konserven und getrocknete Lebensmittel gehen nur soweit. Was dann? Ländliche Gegenden, wo man erwartet, Gärten und Vieh in Fülle zu finden, werden nicht besser dran sein. Die Dürre und das unregelmäßige Wetter werden ihren Tribut gefordert haben, um nicht von den Kataklysmen selbst zu reden. Wie lange wird ein hungriger Farmer seinem Vieh Futter geben? Er wird das Futter und das Vieh selber essen, und wenn er hungrig genug ist, wird er sein letztes Zuchtpaar und seinen Saatvorrat essen. Weg.

Sollte der Leser denken, daß das Pflanzen und Ernten weitergehen wird wie zuvor, sollte er beachten, daß die Dunkelheit, die einem Kataklysmus folgt, für die Vegetation verheerend ist. Wenn die Vegetation die Dürren überlebt, die den Kataklysmen vorausgehen, und den Hagel, die Feuerstürme und die starken Winde, die während der Kataklysmen auftreten, dann muß sie als nächstes einen fast ständigen Regen und Mangel an Sonnenlicht überleben. Die Wiedergeburt nach einem Kataklysmus kommt hauptsächlich nicht von domestizierten Pflanzen und Tieren, obwohl einige sich kümmernde Farmer ihre Zuchtpaare und ihren Saatvorrat durchbringen werden. Die Wiedergeburt kommt von Wildgegenden, von kräftigen Wurzeln, die es weiter versuchen, und von zerstreuten Samen, die wieder sprießen. In der Zwischenzeit hungern die Menschen.

Alle Rechte reserviert: ZetaTalk@ZetaTalk.com
Übersetzung von Niels