ZetaTalk: Das dunkle Zeitalter
März 1996
Aus dunklen
Zeiten kommend, glaubte der
Mensch, die Erde sei flach und dass der Himmel sich um die Erde drehte.
Beweise,
die diesen Vorstellungen widersprachen, wurden solange ignoriert, bis
das Gewicht
der Beweise so schwer wurde, dass die selbstgefällige Annahme
erodierte. Wie konnte sich so eine
Theorie wie die flache Erde nur entwickeln? Heute scheint diese Theorie
lächerlich, aber als sie entstand, schienen die Ränder des
Horizonts immer an der
Kante einer flachen Ebene, so war dies die erste
Schlussfolgerung eines neugeborenen Kindes. Doch verleitete die
Tatsache, dass sich die Sterne am Himmel
bewegten in einer Art und Weise, die sich mit einem Sonnensystem-Modell
deckten,
es nicht, Fragen zu stellen? Das Kleinkind nimmt an, dass sich die Welt
um ihn herumdreht und ist abgeneigt davon, diese Sicht aufzugeben. Die
andere
Erklärung, die besagt, dass die Sterne für sein
Vergnügen tanzen, passt in sein
Konzept. Ging die Sonne etwa nicht auf, wenn es ihm kühl war, und
ging unter,
wenn er müde war? Alles war dazu angetan ihm zu dienen; daran
hatte er keine
Zweifel.
Komplizierte mathematische
Beschreibungen von Flugbahnen und Umlaufbahnen wurden aufgezeichnet in
einem
Zeitalter, wo der Mensch noch nicht mit leistungsstarken Teleskopen,
die außerhalb
der Atmosphäre schweben, über den Rand des Sonnensystems
hinausgeschaut hatte,
und wo man noch nie etwas von Zeitlupen-Video gehört hatte. Die
einzigen vollständig
bekannten Umlaufbahnen waren die der Planeten nahe zur Sonne, und da
die
Mathematik entwickelt wurde, um diesen Umlaufbahnen zu entsprechen, so
entsprachen auch die Umlaufbahnen der Mathematik. Die Erklärung
für Kometen
passte entweder ins Modell hinein, oder sie passte nicht. Wenn sie dem
Modell
entsprachen ging man davon aus, dass die Kometen auch die mit diesem
Modell
errechnete Flugbahn besaßen, wenn sie außer Sicht waren.
Falls sie dem Modell
nicht entsprachen, dann zwängte man sie in mathematische Kurven
wie Parabeln oder
Hyperbeln hinein, die nahe an die beobachtete Bahn herankamen, um alle
Beteiligten
am Ende des Tages mit gutem Gefühl nach Hause gehen zu lassen. Da
Konzepte die
Tendenz haben, sich mit der Zeit zu verfestigen und die Jungen als
absolute
Wahrheit nehmen, was ihre Älteren ihnen predigen, war jetzt die
Erde nicht mehr
flach und der Himmel drehte nicht mehr um die Erde, aber ganz
sicherlich waren alle Umlaufbahnen elliptisch.
Als Zeitlupenvideo bewiesen, dass
in
der Tat die abwärtigen Seiten der Flugbahnen nicht das Spiegelbild
der aufwärtigen
Seiten darstellten, änderten die Tatsachen die Grundsätze
nicht, die man den Jungen
beibrachte. Warum denn ein handliches Werkzeug ändern, das
für tägliche
Anwendungen funktioniert? Annähernd genau genug und eine
Änderung würde das Nachdrucken all dieser Bücher nach
sich ziehen! Die Tatsache, dass die abwärtige
Seite der Flugbahn eng in Einklang ist mit dem Vorwärtsstoss der
abnehmenden
Schwerkraft, wurde erkannt von denjenigen, die über solche Sachen
tief nachdenken, und
ist eine bekannte, aber nicht sonderlich oft gelehrte Tatsache.
Für die meisten
ist die Erde noch immer flach, da man es sie nicht anders gelehrt hat
und sie
nicht zur in Fragestellung neigen. Auch wenn für die allermeisten
die Theorie
der Flugbahnen unangetastet bleibt, so haben die Theorien der
elliptischen
Bahnen noch viel weniger Gegner. Der Mensch sieht den Sternentanz, aber
da
kommen so viele veränderliche Größen ins Spiel,
über die er sich bestenfalls im
Unklaren ist, so dass Verdachtsmomente kaum aufkommen. Aber es gibt
sie.
Auch wenn die
Umlaufbahnen nichts über
ihr Schwerkraftzentrum aussagen, so ist doch wenig Widerspruch zwischen
ihnen
und dem, was die Menschheit ihre Gravitations- und Bewegungsgesetze
nennt. Diese
sind natürlich keine Gesetze, sondern komplizierte Beschreibungen
von dem, was
sie beobachten. Die wunden Punkte in den Gesetzen waren allerdings
allgegenwärtig. Falls die Schwerkraft mit der Distanz abnimmt, die
Distanz aber
durch Geschwindigkeit zustande kommt, dann scheint ein Objekt in einer
engen
elliptischen Umlaufbahn logischerweise den Schwerkraft- und
Bewegungsgesetzen
zu entsprechen. Beschleunigung während der Annäherung, eine
geschleuderte
Passage, und die Geschwindigkeit befördert den Körper nach
außen, wo die
abnehmende Anziehungskraft den Körper bremst, so dass seine
Seitwärtskurve
vorrangig wird. Die Theorie passte zu dem, was der Mensch beobachtete
und so
wurde sie nicht in Frage gestellt, bis seine
Beobachtungsmöglichkeiten größer
wurden. Kleine Kometen, die in der Vergangenheit nur während ihrer
Sonnenähe
beobachtet werden konnten, wo sie ihre strahlenden Bilder zur Schau
stellten,
sind erst in kürzlicher
Vergangenheit in allen Einzelheiten während dieser
Passagen beobachtet worden.
Wiederkehrende Kometen flitzen
nicht
vorbei, wie bei einem vorbei fliegendem Körper. Sie sind in einer
Umlaufbahn,
wo der größte Teil ein Kreis um die Sonne ist. Anders als
die Planeten, deren
Schwerkraftzentrum genau dort ist, im Zentrum, verhält sich der
Komet nicht so,
wie wenn die Sonne sein Schwerkraftzentrum wäre. Die elliptische
Umlaufbahn der
Planeten ist so, dass wenn man die Entfernung von der Sonne messen
würde, die Differenz
an irgendeinem Punkt gering wäre. Es ist eher kreisförmig als
nicht. Kometen
sind allerdings am anderen Ende angesiedelt. Sie gleichen eher einem
Fächer als
einem Auge. Wenn die Gesetze über Schwerkraft und Bewegung stimmen
sollten,
dann müsste die Geschwindigkeit beim Verlassen der Sonne
größer werden, um die
immer größer werdende Distanz zu erklären.
Gründliche Studien haben gezeigt,
dass dies nicht der Fall ist.
Der Komet treibt am schnellsten, wenn er am
nächsten an der Sonne dran ist und hat seine Geschwindigkeit
verringert, wenn er
beginnt sich von dem, was als sein schwerkraftlicher Gebieter
angenommen wird,
zu entfernen. Die Drosselung findet vor
dem Ausgang statt und wirft somit die
stolzen Vermutungen der Menschen in Betroffenheit.
Darüber hinaus
ist es jetzt möglich, die Distanz, die die Kometen draußen
zurücklegen und ihre
Ausfluchtkurve zu prüfen, wo früher dies Unbekannte waren. In
der Hauptsache
fliegen sie geradeaus, nicht
durch die erwartete Kurve. Deshalb ist die
Distanz von der Sonne, mit der sie eine elliptische Kurve fliegen
müssten,
extrem, also eine echte Herausforderung für die Schwerkraft- und
Bewegungsgesetze. Die Entfernung, wo die elliptische Kurve sich wieder
fangen
würde, ist zu weit weg und die Kurve während dem
Geradeausflug zu klein. Eher
dass sie sich mit der neuen Information beschäftigen, zieht die
Mehrheit der
Wissenschaftler ihr Komfortdenken vor den neuen Erkenntnissen vor.
Gegen
Änderungen wehrt man sich und für viele ist die Erde noch
immer flach.
Alle Rechte bei ZetaTalk@ZetaTalk.com
Übersetzung
von Paul