ZetaTalk: Empfindung
Mai 1996

Der Mensch schätzt seine Intelligenz, Vorbedacht, Empathie, und Bewusstsein, da diese ihn über die anderen Tiere auf der Erde stellen, oder so denkt er. Der Mensch ist ein empfindsames Wesen, aber das niedere Leben auf der Erde hat diese Qualitäten in gewissem Maße auch, da sie, was die Grundbausteine des Lebens im Universum durchweg herstellen, begleiten. Von einfachen einzelligen Geschöpfen bis zu der Komplexität eines Hominoiden, wechselwirkt das Leben mit seinen Umgebungen in derselben Weise. Leben, das überhaupt überlebt, beschützt sich selber, und ist sich daher selber zu einem bestimmten Grade bewusst. Wenn es zum Überleben mehr tun muss, als einfach zu reagieren, muss es proaktiv sein, dann ist eine Form des Vorbedachtes aufgetreten. Tiere mit derselben genetischen Struktur können kaum helfen, aber erfahren Empathie miteinander, wenn Schreie des Leidens gehört werden oder die angespannte Haltung der Verteidigung eingenommen wird. Frühe Empathie ist einfach gemeinsame Nervenmuster und gemeinsame Erfahrungen. Daher, abhängig von den chemischen Komponenten der Welt und des Pfades, welchen die Evolution auf dieser Welt nimmt, können die sich daraus entwickelnden empfindsamen Geschöpfe irgendeine Form annehmen, und die Liste würde unendlich sein. Empfindung ist nicht ausschliesslich für den Menschen bestimmt, oder für Säugetiere, oder für die Erde - Empfindung begleitet das Leben selber das Universum hindurch.

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Übersetzung von Guido